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Schweizer Privatbankensektor zu EU-Abkommen, günstiger Wechselkurs

Schweizer Privatbankensektor zu EU-Abkommen, günstiger Wechselkurs

17 May 2019

Der Verband Schweizerischer Privatbanken und Verband Schweizerischer Vermögensverwaltungsbanken behaupten, der neue Rahmenvertrag mit der EU sei von entscheidender Bedeutung um die Kornkurenzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Der Privatbankensektor verlangt auch nach mehr staatlicher Unterstützung in Fragen des Datenschutzes und der Besteuerung.

Private Banking will EU-Abkommen

Insgesamt 35 Unternehmen, die 26.000 Mitarbeiter beschäftigen, sind Mitglieder beider Verbände. In den Händen von Privatbankiers befinden sich Offshore-Vermögenswerte in Höhe von 2,4 Billionen US-Dollar. Zuletzt lag der Fokus der Verbände auf dem bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Die Rahmenvereinbarung ist Gegenstand von Verhandlungen. Bestehende bilaterale Abkommen sollen durch ein neues Abkommen ersetzt werden. Es berührt viele Themen, darunter aber auch den Zugang des Schweizer Bankensektors zum gemeinsamen europäischen Markt. Hier steht viel auf dem Spiel, denn rund 1 Billion CHF unter der Leitung von Schweizer Banken gehören Anwohnern der EU. Diese Daten wurden von Yves Mirabaud, dem Leiter des Verbandes der Schweizerischen Privatbanken, sowie dem Senior Managing Partner der Mirabaud Bank zur Verfügung gestellt. Der Private-Banking-Sektor befürchtet, dass die Ablehnung des Abkommens zwischen der EU und der Schweiz den Prozess der Schaffung von Wohlstand im Land beeinträchtigen könnte.

Fehlendes Abkommen wird nach Ansicht der Banker schädlich sein

Nicht nur die Vermögensverwaltung wird durch das Fehlen eines Abkommens mit der EU geschädigt, sondern auch die gesamte Wirtschaft könnte in einer negativen Weise beeinflusst werden. Der Bankensektor sieht das Geschäft als Stärkung der internationalen Position der Schweiz. Durch die Ablehnung des Abkommens wird die Schweiz die Beziehungen zur EU aufs Spiel setzen. Viele EU-Bürger, die in der Schweiz leben oder Grenzgänger sind, werden ebenso betroffen sein wie Schweizer mit Wohnsitz im Ausland. Wie die Wirtschaftsdaten zeigen, bringt die Dynamik des gemeinsamen Marktes in der Eurozone der Schweiz enorme Gewinne, auch wenn das Land selbst kein Mitglied ist. Wenn das derzeitige Abkommen gekündigt und kein neues bilaterales Abkommen geschlossen wird, könnte das Wirtschaftswachstum erheblich beeinträchtigt werden. Das ist die Haltung des Private-Banking-Sektors, aber nicht alle sind damit einverstanden. Der grösste Gegner des neuen EU-Abkommens ist die Schweizer Volkspartei. Einige von Gegnern geäusserte Ansichten deuten darauf hin, dass die Schweiz ohnehin ein wichtiger Partner für die EU ist, was die EU nicht ignorieren wird auch wenn kein Deal umgesetzt wird.

Weitere staatliche Unterstützung ist erforderlich

Das EU-Abkommen ist nicht die einzige Angelegenheit, die in letzter Zeit die beiden Private-Banking-Verbände stört. Die Branche möchte von der Schweizer Regierung mehr Unterstützung erhalten, insbesondere in steuerlichen und datenschutzrechtlichen Fragen. Die Schweiz hat im Allgemeinen niedrige Steuern und eine schlanke Verwaltung, aber der Finanzmarkt ist eine Ausnahme. Es gibt eine zusätzliche Quellensteuer und Stempelsteuer, die vom Privatbankensektor als enorme Belastung angesehen werden. Die Schweizer Regierung plant, die Quellensteuer auf Dividendenzahlungen von 35 Prozent auf 15 Prozent zu senken. Privatbanken sehnen sich danach, dass dieses neue Gesetz schnell und reibungslos verabschiedet wird. Es gibt noch keine genauen Daten dafür. Im Bereich Datenschutz sehen Privatbanken die Cybersicherheit als grösste Herausforderung. Daher wird von der Bundesregierung der Wunsch geäussert, ein nationales Kompetenzzentrum für Cybersicherheit zu schaffen. Laut Bankern ist der Fall dringend. Der für heute, den 17. Mai, geplante, jährliche Private Banking-Tag in Luzern steht ganz im Zeichen der Cyber-Sicherheit und des Datenschutzes.

Euro Franken Wechselkurs fällt weiter

Wer Franken in Euro wechseln möchte kann im Moment Euro günstig kaufen. In den letzten 10 Tagen ist der Euro Franken Kurs von 1.1425 auf 1.1275 Franken für einen Euro gefallen. Der guten Franken Wechselkurs ist auf anhaltende Unsicherheit am Markt zurückzuführen. Das sind gute Neuigkeiten vor allem für Grenzgänger die bei einem günstigen Franken Wechselkurs erhebliche Beträge einsparen können. Für Unternehmen die in Euro exportieren bedeutet ein tiefer EUR CHF Kurs hingegen Einbussen bei dem Ertrag in Franken. Um beim Geld wechseln zu sparen empfehlen wir Ihnen über ExchangeMarket.ch Ihren Euro Kauf zu veranlassen. Benutzen Sie unseren Währungsrechner wenn Sie den besten Euro Franken Kurs finden wollen. Um zu sehen wie ExchangeMarket.ch funktioniert, könne die hier mehr über unsere Schweizer Online Wechselstube erfahren.

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