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CHF-Wechselkurs gegenüber wichtigen Gegenwährungen gesunken

CHF-Wechselkurs gegenüber wichtigen Gegenwährungen gesunken

October 30, 2023

Schwache Nachfrage
Zu Beginn des Monats waren die Anleger bestrebt, Schweizer Franken zu kaufen. Nach dem gewaltsamen Angriff der Hamas-Terroristen in Israel am 7. Oktober und der darauf folgenden Militäraktion der Israelis im Gazastreifen stand die Welt unter Schock. Auch die Wirtschafts- und Finanzmärkte reagierten heftig, und in solch turbulenten Zeiten ist die Nachfrage nach Schweizer Franken sehr hoch. Die Schweizer Währung gilt zusammen mit dem US-Dollar und Gold als einer der besten sicheren Häfen. Das bedeutet, dass sie ihren Wert auch dann sehr gut hält, wenn der gesamte Markt im Minus ist. Der CHF-Wechselkurs stieg gegenüber dem Euro oder dem USD an. In den letzten Tagen ist die Nachfrage nach Schweizer Franken jedoch schwächer geworden. In den letzten zwei Wochen waren die Anleger nicht besonders erpicht darauf, Schweizer Franken zu kaufen, und viele entschieden sich, Schweizer Franken zu verkaufen. Infolgedessen sank der CHF-Kurs im europäischen Handel gegenüber einem Korb der wichtigsten Konkurrenten, einschließlich Euro und US-Dollar. Seine Verluste gegenüber dem US-Dollar haben sich in der fünften Sitzung in Folge verstärkt. Besonders hohe Verluste wurden gegenüber dem USD verzeichnet. USD/CHF stieg heute um 0,2% auf 0,9040, den höchsten Kurs seit dem 16. Oktober. In der vergangenen Woche verlor der Franken gegenüber dem Dollar 1,1 %, der erste Wochenverlust seit einem Monat.

Zinsunterschied zwischen den USA und der Schweiz
Die derzeitige Krise des CHF-Wechselkurses gegenüber dem USD ist auf die erneute Besorgnis über die Zinsdifferenz zwischen den USA und der Schweiz zurückzuführen. Die aktuelle Zinsdifferenz zwischen den USA und der Schweiz liegt bei 375 Basispunkten. Die aktuellen Schweizer Zinssätze liegen bei 1,75 % und damit auf dem höchsten Stand seit 2008, nachdem sie in diesem Jahr mehrfach angehoben wurden. Diese Zinssätze werden wahrscheinlich bis 2024 beibehalten. Die Lücke kann sich noch vergrößern, da Spekulationen über eine weitere Zinserhöhung um 0,25 % durch die Federal Reserve bis Ende dieses Jahres erwartet werden. In der Zwischenzeit ist es unwahrscheinlich, dass die Schweizerische Nationalbank die Zinssätze auf ihrer Dezembersitzung weiter anheben wird. In der Schweiz ist die Inflation unter die Zielmarke von 2 % gesunken, was bedeutet, dass keine Eile besteht und keine Notwendigkeit besteht, sie durch eine Zinserhöhung einzudämmen. Die SNB kämpfte mit der Inflation, indem sie die Zinsen anhob, was auch zu einem höheren Wechselkurs des Schweizer Frankens führte. Ein guter Wechselkurs des CHF verringert den Inflationsdruck. Die SNB erklärte kürzlich, dass die jüngste aggressive Straffung der Geldpolitik den Inflationsdruck weiterhin eindämmt.

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