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Zweigniederlassungen von UBS, Deutsche Bank fusionieren?

Zweigniederlassungen von UBS, Deutsche Bank fusionieren?

30 April 2019

Derzeit soll ein mögliche Fusion der Vermögensverwaltungsgeschäfte von UBS und der Deutschen Bank diskutiert werden, mit der ein neuer Marktführer der europäischen Investmentbranche geschaffen werden soll. Der Schweizer Riese und die deutsche Bank befinden sich Berichten zufolge in ernsthaften Gesprächen.

Laufende Verhandlungen

Laut denjenigen, die den beiden grossen Finanzinstitutionen nahe stehen, finden seit Monaten ernste Gespräche statt. Kein Wunder, denn der Deal selbst wäre ziemlich gross. Durch die Verbindung der Vermögensverwaltungsbereiche der Schweizerischen UBS und der Deutschen Bank würde eine der grössten Investmentgesellschaften auf dem europäischen Finanz- und Fintech-Markt entstehen. Ein solches Unternehmen würde Konkurrenten wie Axa aus Frankreich, Legal & General aus Grossbritannien voraus sein, und sein Hauptkonkurrent wäre French Amundi, der derzeit der grösste Geldmanager auf dem Kontinent ist. Amundi verwaltet 1,4 Billionen Euro. Die Kombination UBS / Deutsche Bank wäre in der besseren Position, um mit BlackRock oder Vanguard zu konkurrieren, die ein Vermögen von 11,7 Billionen Dollar kontrollieren. UBS war vor 12 Jahren der grösste Vermögensverwalter der Welt, aber die Finanzkrise hat sie vom ersten Platz verdrängt. Letztes Jahr belegte UBS im Ranking von Willis Towers Watson den 16. Platz. Im Jahr 2019 rechnen Experten mit einer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in diesem Markt, da grosse Unternehmen versuchen werden, Kundenströme zu gewinnen und kleinere Unternehmen an den Rand zu drängen.

Umstrukturierung?

Wie würde das potenzielle Geschäft aussehen? Berichten zufolge wird eine Struktur in Betracht gezogen, in der die UBS ihre verwaltete Asset-Management-Einheit mit 700 Milliarden Euro mit dem DWS der Deutschen Bank verschmelzen würde. Im Gegenzug würde das Schweizer Unternehmen Anteile an der Gruppe erhalten. Derzeit ist der DWS zu 79 Prozent im Besitz der Deutschen Bank und verwaltet ein Vermögen von 662 Milliarden Euro. Nach der Transaktion wäre die Deutsche Bank zwar weiterhin Mehrheitsaktionär der Zweigniederlassung, die Zinsen werden jedoch geringer ausfallen. Der DWS ist als KGaA kotiert, dh eine Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Bank die Minderheitsbeteiligung an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Wachstumsrate des Geschäfts war hoch angesetzt - mit dem Ziel, das verwaltete Vermögen um 3 bis 5 Prozent zu erhöhen, wurde jedoch einige Monate nach der Auflistung dieses ehrgeizigen Ziels verworfen. Statt zu wachsen, schmolz das verwaltete Vermögen des DWS im Jahr 2018 um 5,4 Prozent. Aufgrund der Geschäftsstruktur kann die Deutsche Bank auch dann noch Stimmrechte haben, wenn sie mindestens 40 Prozent der Anteile hält. Derzeit kann die Ersetzung des Vorstands der DWS durch die Deutsche Bank ohne Rücksprache mit anderen Aktionären erfolgen.

Wie nah steht ein Deal bevor?

Obwohl die laufenden Verhandlungen monatelang dauern, ist es schwierig zu sagen, wie nah die Bekanntgabe des Deals ist. Es ist nicht garantiert oder unmittelbar bevorstehend. Es ist auch bekannt, dass andere Unternehmen hinter der DWS her sind - wie die Allianz, die grösste Versicherungsgruppe in Deutschland. Die Allianz prüft die Möglichkeit, sich für das Geschäft zu bewerben. Auch Amundi könnte Interesse zeigen, denn es steht kurz davor, Italiens Pioneer für 3,5 Milliarden Euro zu erwerben. Weitere potenzielle Investoren für DWS, die von nahestehenden Personen benannt wurden, sind Generali und Natixi Investment Managers. UBS selbst erwägt viele Optionen für den Erwerb von DWS, wie Bloomberg erfahren hat. Frisch nach Gerüchten über eine Fusion mit UBS stieg die DWS-Aktie seit Jahresbeginn um 35 Prozent. Die Aktien kosten jetzt rund 31,78 Euro, während der Marktwert bei 6,42 Milliarden Euro liegt.

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