menuclose

News

News
Wie hat sich das Schweizer Wealth Management  während der Pandemie entwickelt?

Wie hat sich das Schweizer Wealth Management während der Pandemie entwickelt?

01 October 2020

Wie hat sich der Schweizer Private Banking Sektor während der COVID-19-Pandemie entwickelt? Einige Vermögensverwalter meldeten im ersten Halbjahr hervorragende Ergebnisse, da das Coronavirus die Nachfrage nach Bankdienstleistungen steigerte.

Hervorragende Ergebnisse

In Bezug auf die Vermögensverwaltung haben einige Banken in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 hervorragende Resultate gemeldet, darunter Julius Bär, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) oder Lombard Odier und die Vermögensverwaltungsabteilung von UBS. In diesen Unternehmen war ein Anstieg der Nachfrage nach strukturierten Produkten zu beobachten. Eine etwas schlechtere Situation war bei der Bank Vontobel und der Privatbankabteilung der Credit Suisse zu beobachten, die beide einen Umsatzrückgang für das erste Halbjahr 2020 verzeichneten.

Ist Vermögensverwaltung wichtig?

Laut Experten sind in Krisenzeiten Umsatz und Rentabilität der Vermögensverwaltung jedoch nicht so aussagekräftig wie die Leistung in Kundenportfolios. Alle Vermögensverwalter verzeichneten einen Rückgang der Vermögenswerte, da der Markt im ersten Halbjahr sehr volatil war. Die Frage war, wie in Zeiten geringerer Vermögenswerte des Kunden höhere Einnahmen erzielt und die Aktivität der Kunden gesteigert werden können. Die von finews.com gesammelten Daten zu verwalteten Vermögenswerten und Zuflüssen an Privatbanken zeigen, wie sich Kundenportfolios in Zeiten des Coronavirus entwickelten, was einen Boom für Bankdienstleistungen auslöste.

Ranking des Kundenportfolios

Die Online-Publikation prüfte Vermögenswerte von Schweizer Banken wie der Privatbank der UBS, der entsprechenden Einheit der Credit Suisse sowie ihrer inländischen Bank, Julius Bär, Vontobel, EFG International, ZKB, LGT, Lombard Odier, Union Bancaire Privée (UBP), Mirabaud . Das Ranking der Performance des Kundenportfolios wurde von der globalen Vermögenseinheit von UBS mit einem Rückgang von nur 1,7 Prozent und 2'909.000 Millionen CHF beziffert. Zweiter wurde die ZKB mit einem Rückgang von 2,7 Prozent und 333.300 Millionen Franken. LGT belegte mit einem Rückgang von 4,7 Prozent den dritten Platz. Einen grösseren Einbruch verzeichnete die internationale Privatbank Credit Suisse mit einem Rückgang von 8,4 Prozent sowie die inländische CS-Einheit mit einem Rückgang von 7,5 Prozent. Beim Vergleich dieser Daten mit den Benchmarks des Swiss Markets Index, der um 5,4 Prozent gefallen war, und des MSCI World Index, der 6,1 Prozent verlor, schnitten sechs Schweizer Banken besser ab als diese: Lombard Odier, Pictet, UBP, LGT, ZKB und UBS. Die Performance des Portfolios von Vontobel, EFG, Julius Bär, Mirabaud und der Credit Suisse war schlechter. Was überraschen kann, ist der enorme Unterschied in der Performance der Portfolios der beiden grössten Schweizer Vermögensverwalter UBS und Credit Suisse.

Was hat die Ergebnisse beeinflusst?

Der Unterschied kann nicht nur auf schlechtere Fähigkeiten der Portfoliomanager der Credit Suisse zurückzuführen sein. Was es jedoch hätte beeinflussen können, könnten Kundenabhebungen und andere Bewertungsmethoden sein. Einige Vermögensverwalter schlossen institutionelle Kunden ein, andere nicht; Einige lieferten unvollständige Daten zu privaten Vermögenswerten, da diese nicht öffentlich bekannt gegeben werden müssen.

exchangemarket.ch
exchangemarket.ch