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SNB – Zinssätze unverändert, Euro Franken Wechselkurs fällt

SNB – Zinssätze unverändert, Euro Franken Wechselkurs fällt

22 March 2019

Die Schweizerische Nationalbank hat beschlossen, die Zinssätze nicht zu erhöhen, und sie kündigte eine neue Inflationsprognose an, die sogar unter der vorherigen liegt. Die Institution warnte davor, dass sich die globale Konjunkturabkühlung verschlimmern könnte. Es zeigte sich auch, dass die SNB im Jahr 2018 Fremdwährungen im Wert von 2,3 Milliarden Franken kaufte.

Unveränderte Zinssätze

Die Nationalbank hielt die Zinssätze bei minus 0,75 Prozent. Sie bekräftigte auch das Versprechen, zu gegebener Zeit einzugreifen, falls notwendig. Gleichzeitig wurde erneut darauf hingewiesen, dass der Schweizer Franken zu hoch bewertet sei. Der eur chf Wechselkurs begünstigt den gegenüber der gängigen UE-Währung sehr starken Schweizer Franken. Dies, zusammen mit einer dramatischen Wende hin zur Abkühlung der Weltwirtschaft, macht es der SNB und anderen Zentralbanken schwer, den Inflations- und Preisdruck zu steigern. Um dem hohen Wert des Schweizer Franken und der sehr niedrigen Inflation entgegenzuwirken, beschloss die SNB, die Zinssätze tief zu halten und gelegentlich Währungsinterventionen wie Kauf von Euro oder anderen Fremdwährungen vorzunehmen. Eine Zinserhöhung wird in naher Zukunft nicht erwartet. In ähnlicher Weise wird erwartet, dass die US-Notenbank einige Zeit die erst vor kurzem angepassten Zinssätze beibehalten wird. In der Zwischenzeit versprach die Europäische Zentralbank, die Zinsen mindestens bis Ende dieses Jahres auf gleichem Niveau zu halten.

Ein weiterer Rückgang der Inflationsaussichten

Die niedrige Inflation bleibt bestehen - ihre Aussichten wurden kürzlich bei einem Treffen der SNB zum vierten Mal in Folge gekürzt. Die Inflation wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 0,3 Prozent und im nächsten Jahr bei 0,6 Prozent liegen. Inflation führt nicht nur zu Problemen für die Schweizer Politik. Am Mittwoch, dem 20. März, sagte Jerome Powell, der Vorsitzende der FED, dass die niedrige Inflation eine der grössten Herausforderungen der gegenwärtigen Weltwirtschaft darstellt. In ihrem am 21. März veröffentlichten Wirtschaftsbulletin erklärte die EZB ausserdem, dass die Inflation in der Eurozone nach wie vor gedämpft ist. Marktexperten zufolge ist das Senken einer weiteren Inflationsprognose ein zurückhaltender Ansatz, der jedoch dem von EZB und FED angenommenen ähnlich ist. Obwohl die Inflationsaussichten gesunken waren und es Anzeichen für eine anhaltende globale Konjunkturabkühlung gibt, blieb die Prognose für das Wachstum für 2019 für die Schweiz unverändert bei 1,5 Prozent. Die SNB gab an, dass eine niedrige Arbeitslosenquote und eine gute Auslastung der Produktionskapazitäten sowie andere Wirtschaftsdaten darauf hindeuten, dass das Wachstum weiterhin auf dem richtigen Weg ist, um das Ziel zu erreichen.

Währungsinterventionen im Jahr 2018

Die SNB gab bekannt, dass sie im vergangenen Jahr Fremdwährungen im Wert von 2,3 Milliarden Franken gekauft habe. In Anbetracht dessen, dass sie 2017 im Markt intervenierte, indem es Fremdwährungen im Wert von bis zu 48 Milliarden Franken kaufte, ist die letztjährige Summe sehr gering. Einige Politiker deuteten jedoch, dass die SNB nicht genug unternehme, um der Überbewertung des Schweizer Frankens entgegenzuwirken. In der Erklärung erklärte der Schweizerische Gewerkschaftsbund, dass der SNB klare Ziele und deren Durchsetzung als Antwort auf den Wechselkurs fehlen.

Reaktion des Marktes

Als Reaktion auf die Massnahmen der SNB hat sich der Schweizer Franken gegenüber dem Euro etwas verändert - am Donnerstag erreichte er 1,325. In den letzten zwei Monaten fiel der Wechselkurs hauptsächlich im Umfang von CHF 1.13-1.14. Die Schweizer Währung ist jetzt zäh gebremst, kann aber wieder an Fahrt gewinnen, wenn die politischen Spannungen - einschliesslich der anhaltenden Brexit-Turbulenzen - dazu führen, dass Anleger wieder vermehrt Schweizer Franken kaufen.

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