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Schweizer Franken bleibt nahe Höchstständen stabil, Dollar schwächelt; Euro und asiatische Währungen folgen

May 05, 2025

Euro legt vor zentralbankreicher Woche leicht zu
In Europa stieg der Euro um 0,48 % auf $1.1354 in einem ruhigen Handelsumfeld. Der Fokus richtet sich nun auf die Zinssitzung der Bank of England am Donnerstag – wo ein Zinsschritt um 25 Basispunkte auf 4,25 % allgemein erwartet wird – sowie auf die Entscheidungen der Norges Bank (Norwegen) und der schwedischen Riksbank, die voraussichtlich unverändert bleiben. Unerwartete Hinweise in den geldpolitischen Ausblicken könnten sich auf den EUR/CHF auswirken, da das Paar empfindlich auf regionale Zinsunterschiede reagiert.

Taiwan-Dollar-Rally nährt Spekulationen über koordinierte Aufwertungen
In Asien war die deutliche Schwäche des Dollars unter anderem auf einen Sprung von 5,7 % beim Taiwan-Dollar zurückzuführen – nach einem Anstieg von 4,4 % am Freitag – wodurch der TWD fast ein Drei-Jahres-Hoch erreichte. Es wird spekuliert, dass Taipeh und möglicherweise andere Länder eine Aufwertung ihrer Währungen zulassen, um sich Vorteile im US-Handel zu sichern. Der Gouverneur der taiwanesischen Zentralbank dementierte jedoch rasch jegliche währungsbezogene Gespräche mit Washington.

Weitere Bewegungen im Asien-Pazifik-Raum belasten den Dollar

JPY: USD/JPY fiel um 0,7 % auf ¥143.94.

AUD: Der Australische Dollar stieg auf ein Fünfmonatshoch von $0.6493.

Offshore-CNY: Der Yuan erreichte mit 7.188 je Dollar den stärksten Stand seit sechs Monaten, da Hoffnung besteht, dass Peking während der Gespräche über US-Zölle eine Aufwertung zulassen könnte.

US-Dollar steht vor inländischen Herausforderungen
Obwohl starke Arbeitsmarktdaten im März die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed im Juni auf 37 % senkten, konnte der Dollar keine nachhaltige Stärke zeigen. Der nächste wichtige Indikator ist der ISM-Dienstleistungsindex am Montag – ein schwacher Wert könnte Rezessionsängste erneut entfachen. Präsident Trump bekräftigte sein Vertrauen in ein Handelsabkommen mit China, nannte jedoch keinen Zeitplan und forderte erneut niedrigere US-Zinsen.

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