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Rückgang des grenzüberschreitenden Verkehrs im Kampf gegen das Coronavirus in der Schweiz

Rückgang des grenzüberschreitenden Verkehrs im Kampf gegen das Coronavirus in der Schweiz

18 March 2020

Die Schweiz ergreift strengere Massnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus, wodurch der grenzüberschreitende Verkehr abnimmt und einige Personen an den Grenzen abgewiesen werden.

Weniger Grenzgänger

In diesem Monat ist bereits ein Rückgang der Zahl der Grenzgänger und Touristen, die in die Schweiz einreisen, um 37% gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen. Grenzkontrollen wurden an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich eingeführt. Christian Book, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV, hat angekündigt, dass bis Dienstag bis zu 2.200 Menschen an Schweizer Grenzen abgewiesen wurden. Am stärksten betroffen ist der Kanton Tessin, der an Italien angrenzt, dem Land mit der weltweit schlimmsten Situation in Bezug auf die Coronavirus-Pandemie. Am Montag, den 16. März, war der grenzüberschreitende Verkehr im Vergleich zum 17. Februar um 73% geringer.

Massnahmen an den Grenzen

Um den Verkehr besser verwalten zu können, wurden 130 Grenzübergänge geschlossen, weitere können folgen. Infolgedessen gibt es an den Schweizer Grenzen grosse Staus. Einreisen dürfen nur in der Schweiz ansässige Personen, Inhaber von Arbeitserlaubnissen (wie Grenzgänger) oder Aufenthaltsgenehmigungen sowie Personen, die auf dem Weg in andere Länder durch die Schweiz reisen. Warenbewegungen - Export, Import, Transit - funktioniert normal. Auch wenn ein gewisser Volumenrückgang zu beobachten ist, handelt es sich nicht um alarmierende Massnahmen.

Aussergewöhnliche Situation

Am Montag erklärte die Schweizer Regierung eine aussergewöhnliche Situation im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. Infolgedessen wurden strenge Massnahmen eingeführt, um Massenversammlungen zu begrenzen. Alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen sind verboten. Restaurants, Bars sowie Kulturstätten, Kinos, Sportanlagen und Einkaufszentren sind geschlossen. Es werden nur Geschäfte geöffnet, die wichtige Waren liefern, wie Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Apotheken sowie Banken und Postämter. Auch ExchangeMarket.ch ist als Online Wechselstube weiterhin offen. Sie können problemlos Euro kaufen und verkaufen. Dies gilt mindestens vom 17. März bis zum 19. April um Mitternacht. Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen bleiben geöffnet, führen jedoch nur die erforderlichen Verfahren durch. Die Schulen sind ebenfalls bis zum 19. April geschlossen, aber Kindertagesstätten müssen geöffnet bleiben, wenn es in der Region keine andere geeignete Kinderbetreuungseinrichtung gibt, wie von den Kantonen bereitgestellt. Die Schweizerischen Bundesbahnen haben alle internationalen gestrichen und Inlandsverbindungen eingeschränkt. Zwischen den grossen Städten fahren die Züge jetzt stündlich statt wie bisher alle 30 Minuten. Militärangehörige werden mobilisiert, um das Coronavirus einzudämmen - mit 8.000 die grösste derartige Mobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg. Personen mit einem höheren Risiko für Komplikationen aufgrund des Coronavirus sollten von zu Hause aus arbeiten oder bezahlten Urlaub nehmen.

Betroffen von der Pandemie

Die Schweiz ist neben Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland eines der wenigen Länder, die derzeit stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. Bisher sind im Land mehr als 2.600 Menschen infiziert worden. Die Zahl steigt jeden Tag. Abgesehen vom sozialen Leben sind Kultur, Sport, und Wirtschaft stark betroffen, da die Aktien fallen und die Wechselkurse ausser Kontrolle geraten. Bis vor kurzem stieg der CHF-Wechselkurs, da Anleger in Zeiten der Turbulenzen eher Schweizer Franken kaufen, sowie andere Währungen die als sicherer Hafen gelten. Zusammen mit Gold und japanischem Yen stieg der Franken Euro Kurs. Jetzt, da das Coronavirus fast überall verbreitet ist, fühlen sich selbst sichere Hafenanlagen nicht mehr so ​​sicher.

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