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Neue Daten zum Schweizer Fintech-Markt, Teilarbeitslosigkeitsleistungen

Neue Daten zum Schweizer Fintech-Markt, Teilarbeitslosigkeitsleistungen

26 March 2018

Einige der kürzlich veröffentlichten Daten bestätigen den Status der Schweiz als Fintech-Hub, sowie sein Potenzial, ein Kryptowährungen-Land zu werden. In anderen Nachrichten, ein Bericht über Teilarbeitslosenleistungen, eine Lösung, deren Einführung in Unternehmen im Jahr 2009 erleichtert wurde, bestätigt, dass Idee gut war und tatsächlich geholfen hat Arbeitsplätze zu retten.

Fintech-Paradies

Die Schweiz versucht seit einigen Jahren, sich als Land für Fintech-, Blockchain- und Cryptocurrencies-Onlineaustauschplattformen, Start-ups und andere Unternehmen, die auf digitale Währungen setzen, zu profilieren. Einige neuere Untersuchungen scheinen zu bestätigen, dass der Ruf der Schweiz - vom sicheren Bankenland zum innovativen Fintech-Hub - recht gut voranschreitet. Cryptovalley.directory bietet eine interaktive Karte mit 350 Blockchain-Unternehmen, Rechts- und Beratungsfirmen, Bildungseinrichtungen und anderen, die sich über das ganze Land verteilen. Die Karte bestätigt, dass Zug und die Zürich Region das Crypto Valley sind, da die meisten Firmen eben dort ansässig sind. Aber auch andere Regionen, wie zum Beispiel die südliche, die italienischsprachige und die westliche Region, französischsprachige Region kann sich vieler Unternehmen rühmen, die sich auf Blockchain verlassen. Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Instituts für Finanzdienstleistungen in Zug zeigt, wie viele Fintech-Unternehmen Ende letzten Jahres in der Schweiz bestanden haben. Die Zahl ist beeindruckend - 220, das sind 30 im Vergleich zu 190 im Jahr 2016. Das sind Roboadvisory, digitale Zahlungen, Software als Dienstleister. Insurance Tech- und Proptech- oder Regtech-Unternehmen schafften es nicht, da sich die Autoren der Berichte ausschliesslich auf das reine Fintech-Geschäft konzentrierten. Der Bericht zeigt auch Finanzzahlen für die Fintech-Industrie - die Finanzierung für Schweizer Unternehmen in diesem Bereich lag bei CHF 400 Millionen, was einen enormen Anstieg darstellt, verglichen mit nur CHF 50 Millionen im Jahr 2016. Vermutlich war das erste Coin Offering-Fieber in Die Schweiz dafür mitverantwortlich, dass so viel Geld zur Verfügung steht. Das ICO-Kapital erwirtschaftete 2017 CHF 860 Millionen, wovon ca. CHF 276 Millionen von fintech Unternehmen beschafft wurden.

Teilarbeitslosigkeit hat viele Jobs gerettet.

Im Jahr 2009, als die Krise die Welt und die Schweiz erschütterte, wurde der Arbeitsmarkt stark getroffen. Im Werkzeugmaschinensektor gingen die Umsätze um 70% zurück und viele Arbeitsplätze waren in Gefahr. Die Wirtschaftsministerin Doris Leuthard entschied sich zu handeln und führte schnell viele Lösungen ein, die ihrer Meinung nach die Auswirkungen der Krise auf die Branche mildern würden. Sie führte neue, erleichterte Bedingungen für den Bezug von Teilarbeitslosenleistungen ein und verlängerte die Versicherungsdauer von 12 auf 13 Monate, welche bald auf 24 Monate verlängert wurde. In der Folge wurden im Jahr 2009 in der Schweiz bis zu 90.000 Beschäftigte in Teilarbeitslosigkeit gebracht, im Vorjahr waren es weniger als 5.000. Die Teilarbeitslosigkeit funktioniert so: Der Arbeitgeber verkürzt die Arbeitszeiten, das Personal stimmt dem zu und die Beschäftigten erhalten einen Teil des Gehalts und einen Teil der Leistungen aus dem Teilarbeitslosenkorb. Das war natürlich sehr kostspielig - im Jahr 2009 zahlte die Regierung selbst 1,1 Milliarden Franken. So gab es Stimmen, dass die Lösung teuer und nicht effektiv sei, da einige behaupteten, dass sie die Entlassung der Mitarbeiter nur in einen späteren Zeitpunkt hinausschleppten. Die neue Analyse der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich unter dem Mandat des SECO zeigen jedoch, dass das Teilarbeitslosigkeits-System tatsächlich dazu beigetragen hat, in den Jahren 2009 bis 2015 Arbeitsplätze gerettet worden sind. Um genau zu sein, wurden in einigen Firmen mindestens 10% der Stellen bewahrt. Die Autoren des Berichts weisen darauf hin, dass die durch das System verursachten Kosten zu einem grossen Teil durch Einsparungen im System der permanenten Arbeitslosenunterstützung ausgeglichen wurden. Anstatt für entlassene Angestellte zu zahlen, hat die Regierung die Gehälter von teilweise arbeitslosen Angestellten zum Teil übernommen. Viele die an dieser Überbrückung teilgenommen haben kehrten danach zur vollen Einstellung zurück.

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