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Mitteilung zu Devisenkäufen der SNB

Mitteilung zu Devisenkäufen der SNB

13 February 2017

Sichteinlagen von Bund und Banken weisen auf, dass die SNB vergangene Woche abermals auf dem Devisenmarkt interveniert hat, um eine weitere Aufwertung des Franken zu stoppen.

Die am Montag veröffentlichten Statistiken zeigen klar: Die SNB druckt weiterhin Franken und kauft Euro und Dollar. Damit soll der Franken geschwächt werden.  Die Strategie zahlt sich aus – der Franken notierte letzte Woche noch unter 1.0630 und heute schon 1.0680. Tiefer war der Euro zuletzt im Juni 2016 nach dem Brexit-Entscheid. Um den Frankenkurs zu beeinflussen hat die SNB mit 3.8 Milliarden CHF in die Tasche gegriffen. Die Sichteinlagen stiegen somit auf 539 Milliarden Schweizer Franken. Äusserungen dazu gab es seitens der SNB keine.

Der Franken scheint längerfristig stärker geworden zu sein. Seit Mitte Dezember notier der EUR/CHF Kurs unter 1.08 und es scheint ein längerfristiger Trend zu sein. Seit Ende Januar notiert der Kurs sogar unter 1.07. Es freuen sich darüber vor allem die Einkaufstouristen, Personen die im Ausland ein Auto oder ein Haus kaufen möchten und die 300'000 Grenzgänger die in der Schweiz arbeiten. Bei ExchangeMarket.ch haben wir eine hohe Anzahl neuer Kundenregistrierungen und hohes Volumen von Transaktionen über grösser Beträge vermerkt.

Vor einiger Zeit haben wir einen Experten zitiert der die akzeptable Untergrenze des EUR/CHF Wechselkurses auf 1.06 einschätzte. Weiter würde die SNB es nicht erlauben dem Franken na Wert zu gewinnen. Nun sind wir in den letzten Tagen sehr nahe an diese Grenze gekommen. Jedoch zieht die SNB die ganze Währungssituation in Betracht. Dabei muss auch darauf geachtet werden, dass der Euro nicht nur um Vergleich zum Franken Schwäche aufweist, sondern auch um Vergleich zum Dollar. Es ist also nicht nur eine Frankenstärke, sondern vor allem eine Euroschwäche. Da sie SNB nicht wirklich direkten Einfluss auf den Euro nehmen kann, fallen die Interventionen eher bescheiden aus.

Laut vielen Experten, weisen die begrenzten Interventionen der SNB auch darauf hin, dass die Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro weiter anhalten könnte.

Das Ziel der Schweizer Nationalbank ist es den Franken vor einer radikalen Überbewertung zu schützen. Sie sorgt damit für das Wohlergehen der Schweizer Exportwirtschaft. Durch das nachdrucken von Franken wird dessen Angebot erhöht - Die SNB kauf damit die wichtigsten Währungen, darunter vor allem Euro und Dollar. Um Investitionen in den Schweizer Franken unattraktiv zu machen hat die SNB zusätzlich Negativzinsen eingeführt die sich zurzeit auf 0.75 Prozent befinden und damit auf einem historischen Tief sind.

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Michael Wychowaniec
ExchangeMarket.ch