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FINMA vergibt Lizenzen an erste Kryptobanken

FINMA vergibt Lizenzen an erste Kryptobanken

26 August 2019

Die Eidgenössische Finanzaufsicht FINMA hat Kryptowährungsbanken Banklizenzen erteilt. Dies ist eine bahnbrechende Entscheidung für den Fintech- und Kryptomarkt, da dies die ersten in der Schweiz tätigen Kryptobanken sein werden.

Erste Schweizer Kryptobanken

Die FINMA vergab Lizenzen an Seba Crypto und Sygnum - Fintech-Start-ups, denen es gelungen ist, einige namhafte Banker zu gewinnen und ernsthafte finanzielle Mittel zu beschaffen. Der Schritt wird als bahnbrechend für die Branche angesehen, aber die Tatsache, dass zwei Lizenzen gleichzeitig vergeben werden, ist keine Überraschung. Zuvor wurde berichtet, dass die FINMA, falls sie tatsächlich plant, einer Kryptobank die erstmalige Lizenz zu erteilen, zwei gleichzeitig bewilligen wird. In diesem Fall hat keines der Institute den Vorteil, dass es zuerst den Betrieb aufnehmen kann.

Über die Kryptobanken

Seba Crypto ist in Zug ansässig und hat Julius Bauer als Partner - die Privatbank aus Zürich. Während Sygnum im Vorstand den ehemaligen USB-Chef Peter Wuffli und als Berater den ehemaligen Zentralbanker Philipp Hildebrand hat. Sygnum verfügt über ein eigenes digitales Zahlungsmittel, das an CHF gebunden ist, was bedeutet, dass der Wechselkurs dem von Schweizer Franken ähnelt. Tokens werden verwendet, um Trades auf der Sygnum-Plattform zu bezahlen. Beide Banken werden zu vollwertigen Bankinstituten, sobald sie die endgültigen Regulierungsverfahren abgeschlossen haben.

Bewiesenermassen vertrauenswürdig

Die schweizerische Finanzaufsichtsbehörde war bisher nicht der Auffassung, dass eine im Kryptowährungsmarkt tätige Stelle sichere und zuverlässige Dienstleistungen erbringen kann. Die Verbindung von traditionellem Banking und Crypto Banking schien vor nicht allzu langer Zeit unmöglich. Beide Projekte - Sygnum und Seba - haben der FINMA jedoch bewiesen, dass sie vertrauenswürdig sind und die Haltung des Wachhundes ändern.

Neue Gesetze

Gleichzeitig hat die FINMA ein neues Geldwäschebekämpfungsreglement herausgegeben, das auf den Richtlinien der G7-Arbeitsgruppe FATF basiert. Einige von ihnen betreffen auch Kryptobanken. Seba und Sygnum oder andere, die folgen werden, können nur Token oder Kryptowährungen an Benutzer mit überprüfter Identität senden. Wenn Informationen über ein Institut in herkömmlichen Zahlungssystemen nicht überprüft werden können, können Kryptobanken keine Krypto-Wertpapiere oder Token von diesem System empfangen oder an dieses senden.

Kryptobanken sind zufrieden

Offensichtlich begrüssten die Gründer von Seba und Sygnum die Information, Lizenzen zu vergeben, als zutiefst zufriedenstellend. Sie erklärten, dies würde das Spiel verändern und grünes Licht für eine umfassende Integration von Kryptowährungen und digitalen Assets in die traditionellen Finanzsektoren geben.

 "Es ist das erste Mal, dass solche Lizenzen weltweit vergeben werden. Die Schweiz spielt also eine Vorreiterrolle", sagte Manuel Krieger, CEO von Sygnum Schweiz, gegenüber swissinfo.ch. "Wir haben jetzt die Verantwortung, Banken und anderen Finanzakteuren den Schritt in die Welt der digitalen Assets zu ermöglichen."

Während Mathias Imbach, der die Niederlassung der Gruppe in Singapur leitet, Folgendes hinzufügte: „Kryptowährungen treten aus dem Schatten, wenn der Umgang mit diesen Vermögenswerten zu 100% konform erfolgt und alle von einer strengen Aufsichtsbehörde geforderten Regeln eingehalten werden. Das ist ein Game Changer. “

Die Schweiz ist kryptofreundlich

Die Gewährung von zwei Banklizenzen an Kryptobanken stärkt den Ruf der Schweiz als kryptofreundliches Land. Es ist eines der weltweit führenden Unternehmen, wenn es um die Einführung der DLT-Technologie, die Vermarktung digitaler Assets und den Markt für Fintech-Start-ups geht. Zusätzlich bereitet die Schweiz Gesetze vor, die auf den Kryptomarkt anwendbar wären. Nicht umsonst hat Facebook beschlossen, Genf als Hauptquartier für die Stiftung des Kryptowährungsprojekts Libra zu bestimmen. Internationale Kunden sind hungrig nach digitalen Assets und Kryptowährungen - als würden sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerne Schweizer Franken kaufen. Aus diesem Grund untersuchen Banken wie Swissquote, Vontobel oder Maerki Baumann Blockchain-Projekte und Kryptowährungsfinanzen.

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