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EZB Politik unverändert Der Euro Schweizer Franken Kurs ist gesunken

EZB Politik unverändert Der Euro Schweizer Franken Kurs ist gesunken

25 January 2019

Euro Franken wechseln wird wieder günstiger. Die Europäische Zentralbank kündigte am Donnerstag, dem 24., an, dass sie ihre Politik die von Experten als locker betrachtet wird, weiterhin fortsetzen wird. Eine Zinserhöhung ist noch in diesem Jahr wahrscheinlich, obwohl sich die Wirtschaft in der Eurozone verlangsamt. Der Euro Kurs fiel nach diesen Informationen gegenüber dem Schweizer Franken, wobei der US Dollar zulegte.

Ein zurückhaltender Ansatz

Am Donnerstag gab die Europäische Zentralbank auf einer Pressekonferenz mit den Worten von Mario Draghi, dem Präsidenten der EZB, bekannt, dass ihre Politik unverändert bleibt. Der Schritt wurde von Experten erwartet, aber aufgrund der Verlangsamung der Wirtschaft in der Eurozone immer noch als verhalten eingestuft. Die Zinserhöhung steht noch immer auf dem Tisch und könnte noch in diesem Jahr erfolgen, auch wenn bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation im Gemeinschaftsraum eine Lockerung der Politik in der Theorie angebrachter wäre als eine Verschärfung der Geldpolitik. Der Ausblick für das Wachstum der Eurozone wurde aufgrund von Risiken und Unsicherheiten politischer und wirtschaftlicher Natur nach unten verschoben. Das überrascht die Experten nicht, hat aber Einfluss auf den Euro-Wechselkurs. Im vergangenen Monat beendete das EZB ihr Anleihekaufprogramm im Wert von 2,6 Billionen Euro und hielt gleichzeitig an ihrer Leitlinie für steigende Zinsen zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr 2019 fest.

Verlangsamung in der Eurozone

Die Wirtschaft der Eurozone ist am schwächsten im Vergleich zu den letzten 5 Jahren, mit einem schwächeren Wachstum als vor einigen Wochen erwartet. Die Daten des vierten Quartals 2018 zeigten, dass Deutschland, Frankreich und Italien kaum Wachstum verzeichneten. Die Situation ist umso ernster, als dies die grössten Volkswirtschaften der Eurozone sind. Draghi gab zu, dass die Verlangsamung länger dauern könnte als zuvor. Ein Einbruch des Wirtschaftswachstums im gemeinsamen Währungsraum sollte nur wenige Monate dauern. An diesem Punkt sieht es jedoch so aus, als ob die Produktion Ende 208 zurückgegangen wäre, die Stimmungsindikatoren und das Exportwachstum nachgeben und dabei die Jahrestiefststände auf Rekordniveau liegen würden. Darüber hinaus ist die zugrunde liegende Inflation nicht wie vorhergesehen gewachsen. Das Beschäftigungswachstum verlangsamt sich ebenfalls. Das besorgniserregendste Thema ist das Exportwachstum, das sich aufgrund der Streitigkeiten mit China nur schwer erholen wird.

Welche Optionen hat die EZB?

Wenn in der Eurozone weiterhin eine schwache Konjunktur zu beobachten ist, wird die EZB von den Marktanalysten unter Druck geraten und entgegen der Ankündigungen die niedrigen Zinsen auf einem Rekordniveau halten. Ein Rückzieher von den Plänen der Zinserhöhungen könnte die Wirtschaft in der Eurozone erneut stimulieren. Die andere Option der EZB besteht darin, Banken mit sehr attraktiven Konditionen ein langfristiges Darlehen zu gewähren. Die EZB könnte auch ihre Meinung darüber ändern, wie lange Bargeld aus Fälligkeiten von ablaufenden Anleihen in den Marktgepumpt werden sollen. Die politischen Entscheidungsträger können sich hinsetzen und warten, bevor sie konkrete Schritte in der Hoffnung unternehmen, dass sich die Wirtschaft wieder erholen wird. In einem solchen Szenario wird die Zinserhöhung auf Mitte 2020 verschoben, natürlich falls die Daten aus der Eurozone weiterhin so enttäuschend sind.

Reaktionen der Währungen

Nach der EZB-Pressekonferenz am Donnerstag fiel der Euro Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar um 0,7 Prozent und erreichte 1,13 USD. Zu einem bestimmten Zeitpunkt des Tages war es sogar bei 1,129 US-Dollar, der niedrigste Wechselkurs seit dem 14. Dezember 2018. Danach kam ein weiterer Schlag, als der US-Handelsminister Wilbur Ross erklärte, ein Abkommen zwischen den USA und China sei weit entfernt. Nicht nur der schwache ECH-Einfluss, der Euro fiel gegenüber dem Dollar, sondern auch die anhaltende Brexit-Turbulenzen und die Handelsspannungen mit China. Gleichzeitig hat der US-Dollar Gründe für ein stärkeres Wachstum, da die Zahl der Amerikaner, die einen Antrag auf Arbeitslosigkeit gestellt haben, im Jahr 2018 auf ein 49-Jahrestief gesunken ist. Der Dollarindex stieg um 0,47 Prozent auf 96,579. In der Zwischenzeit war das Pfund gegenüber dem US-Dollar um 0,12 Prozent gesunken, da das Vereinigte Königreich in der kommenden Woche auf eine wichtige Debatte im Brexit-Parlament wartet.

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