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Euro Franken Wechselkurs nahe dem diesjährigen Tiefststand

Euro Franken Wechselkurs nahe dem diesjährigen Tiefststand

12 October 2021

Der Euro Wechselkurs lag nahe dem tiefsten Stand des Jahres 2021 gegenüber dem Schweizer Franken, nachdem er seit Mitte September insgesamt 2% verlor.

 

EUR geschwächt

Der EUR CHF-Kurs erreichte am Montag einen Wert nahe dem Tiefststand diesen Jahres, da er seit Mitte September gegenüber dem Schweizer Franken insgesamt um mehr als 2% gefallen ist. Dies ist das Ergebnis der guten Wertentwicklung von Safe-Haven-Währungen, die derzeit gefragt sind. Globale Indikatoren der Wirtschaftslage geben einige Warnsignale. So sank beispielsweise der ZEW-Indikator für die Wirtschaftsstimmung in Deutschland den fünften Monat in Folge. Es ist ein weiterer Indikator, der zeigt, dass es in der globalen Lieferkette Staus gibt, die eine Erholung der europäischen Wirtschaft verhindern. Darüber hinaus hat eine monatliche Marktstimmungsumfrage der Deutschen Bank im Oktober gezeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der Befragten davon ausgeht, dass die Renditen von US-Staatsanleihen gegenüber dem aktuellen Niveau steigen werden. Erstmals seit Ende Mai erreichten die zehnjährigen Renditen nun 1,60%. Dies ist ein Hauptgrund für die Bewegungen auf dem Devisenmarkt. Der Dollarindex, der die Wertentwicklung des USD gegenüber den sechs anderen Hauptwährungen, darunter dem CHF, misst, lag bei 94,30, nahe einem Jahreshoch von 94,504, das er Ende letzten Monats erreichte. USD-Investoren bereiten sich auf die von Experten erwartete mögliche Ankündigung der FED im November vor, ihr riesiges Anleihenkaufprogramm zu verlangsamen.

 

Anleger wollen Schweizer Franken kaufen anstatt JPY

Die Nachfrage nach Safe-Hafen-Anlagen war bei allen ausser dem japanischen Yen gross. Die Anleger wollten unter anderem Schweizer Franken kaufen, aber JPY war nicht gefragt. Infolgedessen war die japanische Währung am Dienstag nicht weit von ihren Dreijahrestiefs entfernt und verlor in den letzten drei Wochen 4% gegenüber dem US-Dollar. Auch gegenüber anderen Währungen verlor der JPY – wie dem Euro, dem Britischen Pfund, und dem Australischen Dollar – mit einem Wechselkurs nahe dem Mehrmonatstief. Dies wurde durch einen Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen und der Preise für Rohstoffe, einschliesslich Öl, verursacht, der die Anleger veranlasste, JPY-Positionen aufzugeben. Darüber hinaus sagte der neue Premierminister Japans, Fumio Kishida, am Wochenende, dass er die Steuern des Landes auf Dividenden und Kapitalgewinne nicht ändern werde, was den Anlegern Sorgen über Abflüsse aus dem Aktienmarkt gemacht hat.

ExchangeMarket.ch
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