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Erste Schweizer Handelsplattfrom für Kryptowährungen live

Erste Schweizer Handelsplattfrom für Kryptowährungen live

05 August 2019

Smart Valor, die erste Kryptowährungsbörse in der Schweiz, die Brokerage, Custody und Trading für neun Paare von Kryptowährungen und FIAT-Währungen anbietet, wurde lanciert. Die Plattform wird von einem in Zug ansässigen Start-up betrieben, das vor zwei Jahren im Thomson Reuters Incubator gegründet wurde.

Smart Valor wurde ins Leben gerufen

Im Jahr 2017 wurde im Rahmen von Thomson Reuters Incubator in Zug ein Fintech-Start-up zur Schaffung einer Plattform für den FIAT- und Kryptowährungsaustausch gegründet. Zwei Jahre später wurde der Crypto-Exchange gestartet - Smart Valor ist gerade online gegangen. Es bietet Verwahrung, Vermittlung und Austausch von Sicherheitstoken und Kryptowährungen. Verfügbar sind Bitcoin- und Ether-Form-Crypto-Market und FIAT-Währungen wie CHF, EUR, USD und GBP, die zu neun Paaren zusammengefasst sind, in denen bei einem angemessenen Wechselkurs eine bestimmte Crypto- oder FIAT-Währung gekauft oder verkauft werden kann.

Smart Valor für die MTF-Lizenz

Weitere Kryptowährungen sowie Token, die auf Blockchain basieren, werden monatlich zum Austausch hinzugefügt, da die Plattform ihr Angebot ausweiten und skalieren möchte. Es ist auch geplant, Token einzuführen, die reale Vermögenswerte darstellen. Der nächste große Schritt für die Börse wird die Beantragung einer Lizenz für das Multilateral Trading Facility sein, mit der es möglich sein wird, Eigenkapitalinstrumente, Derivate oder Fonds in Form von Wertpapieren mit Token aufzulisten. Um in der Schweiz legal tätig zu sein, hat Smart Valor bereits grünes Licht von den Aufsichtsbehörden erhalten, und auch seine in Lichtenstein ansässige Tochtergesellschaft kann als Finanzintermediär fungieren, der Krypto-Austauschdienste anbietet. Ledger aus Frankreich und BitGo aus den USA sind gemeinsam für die Bereitstellung von Brieftaschen und die Aufbewahrung für Smart Valor verantwortlich.

Probleme mit Kryptogeschäften

Auch wenn die Einführung von Smart Valor als großer Erfolg für den Fintech- und Kryptomarkt gilt und die Schweiz die Meinung eines kryptofreundlichen Landes vertritt, werden solche Geschäfte vom traditionellen Finanzmarkt noch immer nicht voll akzeptiert. Es herrscht ein Hype um Krypto-Assets und Start-ups, aber der Finanzmarkt hat es nicht: Die Hauptsorge ist, dass Kryptowährungen für Geldwäschezwecke verwendet werden könnten. Sie gelten nicht als sicher und zuverlässig wie zum Beispiel Schweizer Franken. Die Banken sind mit der Zustimmung zum Umgang mit Kryptowährungen und kryptobasierten Vermögenswerten vorsichtig, da sie der Ansicht sind, dass anonyme Transaktionen von Terroristen und Betrügern zur Finanzierung von Angriffen und zu Zwecken der Geldwäsche verwendet werden.

Fehlende Gesetze für den Kryptomarkt

Das Kryptowährungsgeschäft in der Schweiz hat es aufgrund fehlender Vorschriften und Gesetze nicht einfacher. In Liechtenstein gab es zum Beispiel ein klares und transparentes Gesetz, das diese Branche regelte. Aufgrund fehlender Vorschriften suchen Schweizer Fintech-Blockchain-Startups nach einem Beitritt zu einer Selbstregulierungsorganisation, um ihre Rechtmäßigkeit und transparenten Regeln zu beweisen. Um Mitglied einer SRO zu werden, müssen die AML-Verfahren eingehalten werden. Dies ermöglicht auch Krypto-Unternehmen, eine Genehmigung für den Betrieb durch die FINMA zu erhalten, dem wichtigsten Wachhund für den Finanzmarkt in der Schweiz. Einige im Krypto- oder Blockchain-Geschäft tätige Unternehmen versuchen sogar, eine von der FINMA ausgestellte Banklizenz oder eine Effektenhändlerlizenz zu erhalten.

Selbstregulierungsorganisationen

Die grösste SRO in der Schweiz ist VQF und vertritt das ganze Geschäft. Durch den Beitritt zu VQF können Kryptounternehmen oder Fintech-Start-ups, die im Blockchain-Bereich tätig sind, eine Portion Vertrauenswürdigkeit und Prestige erlangen. Bitcoin Suisse war eines der ersten Unternehmen, das sich 2014 dem VQF angeschlossen hat. Die Mitgliedschaft in dieser SRO gewinnt bei Kryptofirmen zunehmend an Beliebtheit, da bereits 7 Prozent der Mitglieder Verbindungen zu dieser Branche haben.

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