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Arbeitslosenquote in der Schweiz im Juni bei 3,1%

Arbeitslosenquote in der Schweiz im Juni bei 3,1%

09 July 2021

Das SECO teilte mit, dass die Arbeitslosenquote im Juni bei 3,1 % lag, was bedeutet, dass die Situation recht stabil ist, ebenso wie die Inflation, die langfristig bei 1 % verankert werden dürfte.

 

Stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt und Inflation

Das Staatssekretariat für Wirtschaft der Schweiz hat die Daten zur Arbeitslosigkeit für Juni bekannt gegeben. Die Quote lag bei 3,1%, was höher ist als die Erwartungen von 2,9% und als die Quote für Mai, die bei 3% lag. Dennoch ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt recht stabil, obwohl sich die Wirtschaft gerade erst von der COVID-19-Krise erholt. Zusätzliche Daten, die von der SNB zur Verfügung gestellt wurden, zeigten, dass die Inflation in der langfristigen Perspektive bei 1% bleiben wird, was unter dem Ziel der SNB liegt, während die Prognose für das BIP für dieses Jahr bei 3,5% liegt, im Vergleich zu den zuvor vorhergesagten 2,5%-3%.

 

Festhalten an der Politik bezüglich Frankenkurs

In der Zwischenzeit hat die Bank die rekordtiefen Zinssätze von minus 0,75% beibehalten und beschlossen, an ihrer Interventionspolitik festzuhalten, die darauf abzielt, einen zu hohen Frankenkurs zu verhindern und die Inflation nahe am Ziel zu halten. Vor allem im letzten Jahr wurde der Schweizer Franken sehr stark, da aufgrund der Pandemie viele Investoren den Schweizer Franken als sicheren Hafen kaufen.

 

Die Schweiz im Vergleich bezüglich COVID-19

Die Schweiz hat zwar eine recht gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Inflation unter Kontrolle, aber dennoch kämpft das Land mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Die Bundesregierung war gezwungen, bis zu 40 Milliarden Franken auszugeben, um der Wirtschaft zu helfen, Arbeitslosengeld zu geben oder lokale Unternehmen zu unterstützen. Die Sozialausgaben liegen im Moment bei 21.300 Franken pro Einwohner, dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Seit dem Beginn der Pandemie wurden im Land 704.352 Fälle mit 10.896 Todesfällen gemeldet. Obwohl in letzter Zeit die Beschränkungen gelockert wurden, indem die Einreise für Reisende aus dem Schengen-Raum und einigen anderen ausgewählten Ländern, in denen die Situation gut ist, erlaubt wurde, sowie die Regeln für das Tragen von Masken im Freien gelockert wurden und einige große Veranstaltungen erlaubt wurden, könnte die Delta-Variante bald Probleme verursachen. Bis jetzt werden 30% der neuen Ansteckungen im Land durch die Delta-Variante verursacht. In der Zwischenzeit sind nur 38,1% der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft - 3,26 Millionen Menschen haben beide Dosen des Impfstoffs erhalten, wobei insgesamt 7,74 Millionen Impfdosen bereits verteilt wurden. Besorgniserregend ist die Tatsache, dass immer noch 20% der Einwohner über 80 Jahre nicht geimpft sind, obwohl das Impfprogramm gut läuft und die Impfstoffe weithin zugänglich sind. 
CHF-Wechselkurs
    Der CHF-Wechselkurs ist in letzter Zeit etwas gesunken und verzeichnet niedrigere Preise als im Jahr 2020. In dieser Woche ist er zum Beispiel bereits um 0,26% gegenüber dem US-Dollar gesunken, was die zweite Woche in Folge Verluste bedeutet. Der Hauptgrund für die schwächere Performance des CHF ist die Risikobereitschaft auf dem Markt mit der sich erholenden Weltwirtschaft. Investoren sind nun begierig darauf, Schweizer Franken zu verkaufen und risikoreichere Anlagen zu kaufen, da sie sich Gewinne erhoffen.

www.exchangemarket.ch
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