Zoll-Turbulenzen treiben den Franken nach oben und setzen die SNB unter Druck, Negativzinsen in Betracht zu ziehen
April 07, 2025Zollschock steigert Nachfrage nach sicheren Häfen
7. April – Angesichts der sich verschärfenden Handelskonflikte infolge von US-Präsident Trumps weitreichenden Zollankündigungen ist der Schweizer Franken gestiegen, da Investoren vermehrt auf sichere Anlagehäfen setzen. Da die Zölle die Schweiz noch stärker treffen als andere europäische Länder, wächst bei Marktteilnehmern die Sorge um die exportabhängige Wirtschaft – und der Druck auf die Schweizerische Nationalbank (SNB) nimmt zu, weitere geldpolitische Lockerungen in Betracht zu ziehen.
Safe-Haven-Verschiebung: Schweizer Franken übertrifft andere Währungen inmitten von Zoll-Turbulenzen
April 07, 2025Marktturbulenzen befeuern Flucht in sichere Häfen
7. April – Die globalen Märkte erlebten am Montag erhebliche Volatilität, nachdem US-Präsident Trump umfassende Zölle auf wichtige Handelspartner angekündigt hatte. Die wachsende Risikoaversion der Investoren führte zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach sicheren Häfen, was einen breiten Ausverkauf risikosensitiver Währungen wie dem australischen und neuseeländischen Dollar sowie der schwedischen und norwegischen Krone auslöste.
SNB senkt Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,25 %: Dynamik des Schweizer Frankens im Fokus
March 17, 2025Zinsschritt und Inflationstrends
17. März – Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird voraussichtlich am 20. März ihren Leitzins um 25 Basispunkte senken – von derzeit 0,5 % auf 0,25 % – und diesen bis mindestens 2026 beibehalten. Dieser Schritt folgt auf die überraschende Zinssenkung um 50 Basispunkte im Dezember. Danach setzte sich der Rückgang der Inflation fort und erreichte im Februar mit 0,3 % ein fast vierjähriges Tief, was weiteren Spielraum für geldpolitische Lockerungen eröffnet. Das Risiko negativer Zinsen gilt jedoch mittlerweile als sehr gering.
Dollar konsolidiert sich angesichts Zollängsten, Schweizer Franken gewinnt
March 14, 2025US-Dollar erholt sich, während Handelsunsicherheit anhält
14. März – Der US-Dollar legte am Donnerstag gegenüber den meisten wichtigen Währungen leicht zu, gestützt durch Investoren, die nach einer längeren Schwächephase angesichts zunehmender Zollbedenken ihre Positionen konsolidierten. Trotz jüngster Verkäufe, ausgelöst durch Sorgen über Präsident Trumps mögliche 200%ige Zölle auf Wein, Cognac und andere Alkoholimporte aus Europa – sowie Drohungen mit Vergeltungsmaßnahmen gegenüber EU-Gegenmaßnahmen – konnte sich der Greenback leicht erholen, da Marktteilnehmer ihr Risiko neu bewerteten.
EU konfrontiert Trump-Zölle, Schweizer Franken spielt Schlüsselrolle
March 11, 2025EU steht vor neuer Runde von US-Zöllen
Die Europäische Union bereitet sich auf die erste Welle neuer US-Zölle am Mittwoch vor. Ein Einfuhrzoll von 25 % wird auf Aluminium- und Stahlimporte erhoben – Maßnahmen, die die Metallexporte der EU stärker treffen werden als jene aus dem Jahr 2018. Damals hatten die unter der Trump-Regierung eingeführten Zölle EU-Metalllieferungen im Wert von 6,4 Milliarden Euro betroffen. Die neuen Zölle wenden diese Maßnahmen nicht nur erneut an, sondern erhöhen den Aluminiumzoll von 10 % auf 25 % und weiten sie auf abgeleitete Produkte aus, wie z. B. Maschinenteile aus Stahl und aluminiumreiche Artikel von Auto-Stoßfängern bis Tennisschlägern.





